Ein wichtiges Anliegen der Nachsorge ist der Abbau Ihrer Ängste und die Verbesserung Ihrer Lebensqualität. Die Nachsorge beginnt im Anschluss an die primäre Therapie, d.h. zumeist nach der Operation. Sie umfasst regelmäßige Kontrolluntersuchungen auf Wiedererkrankung (Rezidive) und Tochtergeschwülste (Fernmetastasen) sowie die Begleitung bei Langzeittherapien mit Diagnose und Therapie von Folge- und Nebenwirkungen. Darüber hinaus zählen die psychosoziale Betreuung sowie Rehabilitationsmaßnahmen zur Nachsorge. Ihr behandelnder Frauenarzt – seltener Ihr Hausarzt – bleibt während der Nachsorgephase Ihr erster Ansprechpartner.

A. Was wird untersucht?
Während eines Nachsorgetermins führt Ihr niedergelassener Arzt ein ausführliches Gespräch zu Ihrem körperlichen und seelischen Befinden mit Ihnen, erfragt Besonderheiten, Beschwerden und körperliche Veränderungen. Er tastet beide Brüste und die Lymphabflusswege ab und kontrolliert, ob der Arm auf der operierten Seite möglicherweise durch eine Lymphstauung geschwollen ist. Dazu kommen regelmäßige Mammographien.

B. Zeitplan
Wir empfehlen folgende Untersuchungen im Rahmen der Nachsorge


Diese Empfehlungen geben nur einen Rahmen vor. Selbstverständlich müssen im konkreten Fall Art und Abstand der Untersuchungen auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt werden. Bei Beschwerden sollten Sie nicht auf den nächsten Kontrolltermin warten, sondern sofort einen Termin bei Ihrem behandelnden Arzt vereinbaren.